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Interview mit Manuel Reuter

Postavio , datum 31. avgusta 2010. – 01:13 | 30.483 pregleda

Motorsport wird immer eine große Leidenschaft bleiben. Das Fahren macht mir immer noch großen Spaß. Allerdings bin ich sehr konsequent was meinen Rücktritt vom Motorsport angeht. Ich bin seit meinem offiziellen Karriere ende keine Rennen mehr gefahren und werde es auch in Zukunft nicht mehr tun.

Was ist das was Sie am meisten im Leben bewegt?

Ich habe natürlich viele Interessen. Das mit Abstand Wichtigste in meinem Leben ist aber meine Familie. Sowohl während meiner aktiven Motorsport-Karriere als auch jetzt bin ich sehr viel auf Reisen. Deshalb versuche ich jede freie Minute mit meiner Familie zu verbringen.

Fehlen Sie noch die gleiche Leidenschaft für das Fahren wie fahrer?

Motorsport wird immer eine große Leidenschaft bleiben. Das Fahren macht mir immer noch großen Spaß. Allerdings bin ich sehr konsequent was meinen Rücktritt vom Motorsport angeht. Ich bin seit meinem offiziellen Karriere ende keine Rennen mehr gefahren und werde es auch in Zukunft nicht mehr tun.

Was hat Sie fr Auto-Moto Sport inspiriert?

Mich hat natürlich stets die Geschwindigkeit begeistert. Vor allem hat mich aber die Akribie gereizt mit der man diesen Sport ausübt. Nur mit höchster Konzentration, Präzision und absoluter Leistungsbereitschaft kann man im Motorsport erfolgreich sein.

Haben Sie ein Idol als Sie klein waren?

Wenn, dann war es Ayrton Senna.

Welches Auto hat den strksten Eindruck auf Sie in Ihre Karriere und warum?

Der schwarze Opel „Cliff“ Calibra V6 hat sicherlich einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Nicht nur, weil ich in diesem Auto ITC-Champion geworden bin. Dieses Rennauto war einfach rundum gelungen, es hätte keine wirklichen Schwächen. Es kam sehr nah an das Optimum heran.

Wie fhlten Sie sich bei Ihrem ersten Sieg auf 24 Stunden Le Mans in Jahr 1989?

Das war natürlich ein unbeschreibliches Gefühl! Das wichtigste 24h-Rennen der Welt zu gewinnen war wirklich toll. Ich hatte Gänsehaut.

Was ist das interessanteste Detail, das in der Erinnerung an dieses Rennen haben?

Man kann nicht ein Detail herausheben. Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Alles hat bei diesem Rennen perfekt funktioniert und zusammen gepasst.

Es scheint, das Sie leicht gefahren sind in so einen anspruchsvolles Rennen. Ist es war?

Wie gesagt: jede einzelne Komponente, vom Teammitglied bis zur Technik, hat perfekt gearbeitet. Meine Fahrerkollegen und ich konnten dann durch konstant schnelle Rundenzeiten den Sieg in trockene Tücher fahren.

Kennen Sie einige von Ihren Beifahrer herausgreifen und warum?

Sowohl Jochen Mass als auch Stanley Dickens sind hervorragend gefahren. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen – auch ich. Wir haben uns also perfekt ergänzt.

Was knnen Sie ber Ihrem Auto mit dem Sie die DTM im Jahr 1996 gewonnen haben uns sagen?.   Ich wei das es um spezielle Calibra V6 geht, aber es ist interessant das zu hren von dem Weltmeister und jemandem, der die Mglichkeit hatte ihre Macht zu fhllen.

Der „Cliff“ Calibra V6 war schon ein tolles Auto. Sehr starker Vortrieb, präzises Handling und ein ausgefeiltes Aerodynamikpaket. Ich habe jede Sekunde, die ich im Auto verbracht habe, genossen. Auch die Reifen damals Michelin haben eine großen Einfluß auf den Erfolg.

Welche ist das beste OPEL mit dem Sie gefahren sind?

In Bezug auf Rennautos ist der angesprochene Calibra V6 sicherlich ganz vorne mit dabei in meiner persönlichen Bestenliste. Aber auch die OPC Straßenfahrzeuge gefallen mir sehr gut. Jedes auf seine Weise.
Der neue Insignia OPC als Limousine für das elegante, bequeme aber dennoch sportliche reisen. Der Insignia OPC Sportstourer ist für mich als Triathlet hervorragend geeignet – viel Stauraum für das Sportequipment und dennoch sportliches Auftreten und große Dynamik. In puncto Agilität und Spritzigkeit ist der Corsa OPC mein Favorit. Durch seine straffe Abstimmung machen enge Kurven oder eine Bergstrasse besonders viel Spass.

Von groer Bedeutung ist die Tatsache, dass Opel hat beschlossen, zum gewhnliche Menschen nher zu kommen. In erster Linie denke Ich, an OPC Racing Camp und OPC Training Day. Wann begann Opel mit dem und was ist Ziel?

Mit dem Rennfahrercasting „OPC Race Camp“ haben wir Anfang 2007 begonnen. Über anderthalb Jahre hinweg haben wir dann die 8 besten Amateurrennfahrer ausgebildet und sie zum Abschluss das 24h Rennen 2008 auf der Nürburgring Nordschleife fahren lassen. Vorher hatten sie mit Motorsport nichts zu tun. Mittlerweile haben wir dieses Casting zum zweiten Mal durchgeführt. Nach wiederum 1,5 Jahren Ausbildung konnten wir im Mai 2010 mit den 8 Piloten die Gesamtplätze 19. und 22. (von über 200 gestarteten Teams) erreichen. Darüber hinaus haben sie beide Autos auf dem Podium ihrer Fahrzeugklasse platziert (2. und 3. Platz). Dieser Erfolg macht uns natürlich sehr stolz und bestätigt uns, dass unser Konzept – „normale“ Menschen zu Rennfahrern auszubilden – funktioniert.
Ziel des OPC Race Camp ist es, die Menschen – und damit meine ich nicht nur die vielen Tausend Bewerber, die wir für unsere Castings hatten. Nein, auch alle Außenstehenden. Ziel ist es einerseits Alle für dieses neuartige Konzept im Motorsport zu begeistern und andererseits auch die Faszination der Marke Opel zu unterstützen.

Was denken Sie,was ist fr einen jungen Mann notwendig um ein professionellen Fahrer zu werden?

Ein Allheilmittel für den Einstieg in den Motorsport gibt es sicherlich nicht. Stets ist er mit teils großem finanziellen Aufwand verbunden.
Der Kartsport ist jedoch sicherlich eine gute Basis, um bereits in jungen Jahren seine persönlichen Fähigkeiten hinter dem Lenkrad auszuloten. Darüber hinaus können Rennfahrerschulen einen weiteren Schritt darstellen.
Über allem steht jedoch: jeder Nachwuchsrennfahrer muss große Disziplin an den Tag legen und extrem fleißig sein in allem, was er für den Rennsport tut, wie z. B. körperliche Fitness, mentales Training, Sponsorensuche und natürlich die stete Verbesserung der fahrerischen Fähigkeiten.

Da ich einen Teilnehmer an der diesjhrigen OPC Training Day im Juli war, erhielt ich wertvolle
Erfahrung und die richtige Beratung durch erfahrene insturktora. Wieviel kann mann in der Tat in einer solchen Ausbildung lernen?

Ich denke jeder Teilnehmer, der bei uns ein OPC Performance Training absolviert, kann sehr viel an diesem Trainingstag lernen. Bei uns stehen ja nicht nur extrem wichtige Dinge wie richtige Sitzposition und geschulte Blicktechnik im Vordergrund. Der sportliche Fahrer kann bei uns auch eine Menge über das Verhalten des Fahrzeugs in Extremsituationen lernen. Der Blick für die Ideallinie, das Finden von Einlenkpunkten und Bremspunkten auf einer Rennstrecke wird geschult.

Was wrden Sie als die wichtigste Sache bei dieser Ausbildung, auswhlen?

Die perfekte Mischung aus Sitzposition, Lenkradhaltung und Blicktechnik ist sicherlich sehr wichtig, da sie die elementare Basis für das sportliche und sichere Autofahren darstellt. Das Herantasten an das persönliche Limit und an das Limit des Fahrzeugs rundet den Trainingstag dann ab.

Die Atmosphere und Entspannung unter den Instruktoren und Teilnehmer an der Ausbildung hat mich sehr Beeindruckt. Gab es je berhaupt ein Problem oder vielleicht eine schlechte Situation whrend der Ausbildung  bis Heute?

Nein, bisher sind wir von allen Zwischenfällen verschont geblieben. Die Instruktoren leisten hier wirklich tolle Arbeit, sie haben immer alles unter Kontrolle. Hinzu kommt, dass wir auch bisher immer sehr konzentrierte und disziplinierte Teilnehmer hatten.

Was knnen Sie uns ber Klaus und Sasha, Ihre Kolleginnen und Instruktoren sagen? Haben Sie hervorragende Zusammenarbeit?

Nicht nur Klaus und Sascha, sondern auch alle anderen Mitglieder unseres Instruktorenteams sind absolute Profis. Alle verfügen über langjährige Erfahrung im Motorsport – und bringen diese hervorragend in die Ausbildung  der Teilnehmer mit ein. Es ist ein sehr eingespieltes Team. Jeder kann sich auf den anderen zu 100% verlassen. Da macht das Arbeiten schon sehr viel Spaß.

Ich wei, dass im Laufe des Jahres, Teilnehmer berwiegend aus deutschsprachigen Lndern kamen.Was denken Sie von Teilnehmer aus anderen Staaten, und ob Sie jemals Teilnehmer aus Osteuropa oder Serbien hatten?

Wir hatten bisher durchaus viele Teilnehmer aus den osteuropäischen Staaten. Z.B. aus Polen, Kroatien und Russland. Die Arbeit mit Ihnen war immer sehr angenehm, da sie sehr freundlich, diszipliniert und wissbegierig waren.

Wissen Sie, dass es in Europa viele Opel-Fans Verbnde gibt? Was Denken Sie darber?

Klar weiß ich das. Und es freut mich sehr! Die Marke Opel hat bei vielen Fans bereits seit vielen Jahren Kultstatus. Vor allem während meiner aktiven Zeit in der DTM hatte Opel unter allen Herstellern immer mit Abstand die meisten Anhänger und Fans.

Opel Club Serbien desen Mitglied ich bin hat eine Idee. Wir wollen das mehr Menschen an diesem Training Tag teilnmhen und die Mglichkeit die  Elite Opel OPC-Modelle zu fahren. Wir wnschen, dass alle diejenigen, die finanziell in der Lage sind, so etwas zu besuchen es tun.  In diesem Zusammenhang bedeutet es sehr viel dass was Ich ihnen von meiner Teilnahme in diesem Jahr bertragen habe. Natrlich gibt es eine Delikatesse, und es ist die Mglichkeit des zussamenfahrt mit Ihnen, wo Sie wirklich zeigen, wie viel ein Auto kann. Allerdings das mussen Sie selbst erleben. Allerdings muss ich Ihnen eine Frage stellen? Warum haben Sie vor dem Fahrt alle Hilfs-Elektronik in Ihrem Auto ausgeschlossen?

Dass wir vor unserer „Taxifahrt“ beim OPC Training alle elektronischen Hilfsmittel wie z. B. ESP oder ABS ausgeschaltet haben, hat einen ganz einfachen Grund: wir wollen dem Teilnehmer zeigen, wie sich ein Auto verhält, wenn es außerhalb seiner physikalischen Grenzen bewegt wird. Darüber hinaus wollen wir zeigen, wie wichtig der Fahrer selbst beim Autofahren sein kann. Er muss bei ausgeschalteter Elektronik viel mehr Gefühl beim Lenken, Gas geben und Bremsen aufbringen.

Finden Sie Inspiriration an diesen Job?

Auf jeden Fall! Es ist toll, stets mit verschiedenen Menschen zusammen zu arbeiten und immer wieder neue Leute kennen zu lernen. Diese Zusammenarbeit gibt einem immer wieder neue Einfälle für andere Vorhaben und Projekte in der Zukunft.

Was entspannt Sie wenn Sie nicht hinter dem Lenkrad sind?

Wie schon gesagt: meine Familie gibt mit sehr großen Rückhalt und verschafft mir Entspannung. Ansonsten kann ich beim Training für den Triathlon total abschalten – sei es beim Laufen, Schwimmen oder Radfahren.

Falls Sie nicht geworden wren das was Sie Heute sind, mit was htten Sie sich beschftigt?

Da ich gelernter Bankkaufmann bin, hätte ich sicherlich in dieser Sparte meine berufliche Karriere begonnen.

Haben Sie etwas den Mitglieder des Opel Club Serbien zu sagen?

Natürlich grüße ich an dieser Stelle alle Mitglieder des Opel Club Serbien ganz herzlich. Ich würde mich freuen, wenn wir uns vielleicht mal beim einem OPC Training, wie Bosko es ja schon gemacht hat, treffen würden.

Wir bedanken Uns, das Sie sich die Zeit genohmen haben um diese Fragen zu beantworten. Ich wollte
zumindest ein wenig nher Ihre Karriere den gewhnlichen Menschen, vor allem Opel-Fans zu bringen. Ich bin froh, dass Sie so offen sind, und ich hoffe, dass wir Sie in den nechsten Jahr wiedersehen. Ich wnsche Ihnen alles Gute in Ihrem Leben und in Ihrem weiteren Arbeit in meine
persnlichen Namen und im Namen der Opel Club Serbien.

Autor: Boško Majdanac

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